St. Antonius

In Brechten gab es 1925 einen ersten Zusammenschluss von Katholiken im „Familienzirkel", der von Vikar Fischer aus St. Barbara ins Leben gerufen wurde. 1940 gelang es den ehemaligen Selterschen Saal, der im Bereich des jetzigen Parkplatzes an der Kirche stand, und das daran anschließende Grundstück zu kaufen. Somit konnte im August 1940 der erste katholische Gottesdienst in Brechten nach der Reformation in der Antoniuskapelle (ehemaliger Selterscher Saal) gefeiert werden. Ein Jahr später wurde Brechten zur Pfarrvikarie ohne eigene Vermögensverwaltung erhoben. Seit 1944 war der Vikar Heinrich Weber mit der Aufgabe betraut, die Katholiken in Brechten zu betreuen. Da die Zahl der Katholiken in Brechten immer weiter zunahm, gab Erzbischof Lorenz Jäger 1954 die ersten Anweisungen zum Bau von Kirche, Pfarrhaus und Kindergarten und erhob Brechten zur selbständigen Pfarrvikarie mit eigener Vermögensverwaltung. Der Kindergarten konnte 1957 eingeweiht werden und blieb lange Zeit der einzige Kindergarten in Brechten. Am 16. Mai 1959 weihte Erzbischof Lorenz Jäger am Samstag vor Pfingsten die Kirche St. Antonius und zum 1.11.1959 wird die Pfarrvikarie auch zur Pfarrei erhoben. Erster Pfarrer wird der bisherige Pfarrvikar Heinrich Weber.
brechten-innenDie Kirche wurde in den Jahren 1973 und 1991 umfangreich renoviert. Außerdem konnte am 2. Juni 1985 das Heinrich-Weber-Haus als Gemeindehaus eingeweiht.
Die Gemeinde zählt ca. 2400 Katholiken (Stand 2012)